Frei nach Heinz Erhardt möchte ich etwas fallen lassen, und zwar
ein paar Bemerkungen über mich.Mein Name ist Bernhard Kienitz. Ich begeistere mich bereits mein ganzes Leben lang für Kunst. Da war es natürlich naheliegend das ich selbst auch Künstler werde. Denn schon früh verspürte ich den Drang Selbst Kunstwerke zu erschaffen.
Schon als kleiner Junge war das Zeichnen eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Und das sollte es auch viele Jahre lang bleiben.Doch während des Erwachsenwerdens verlor ich, im Laufe der Zeit, meine Inspiration und sogar die Lust am Zeichnen.
Erst nach und nach kehrten diese wieder zu mir zurück. Davon ebenso begeistert wie überrascht, verwendete ich meine Zeichnungen zunächst als Hilfsmittel um mein Leben, vor allem jedoch meine Seele, wieder neu zu ordnen. Dabei spielte es eigentlich auch keine Rolle, welche Motive meine Bilder zeigten. Das einzige was für mich zählte, war das zeichnen an sich.
Denn wenn ich an meinen Bildern arbeite, finde ich die Ruhe über mein Leben oder wichtige Entscheidungen nachzudenken. Im Laufe dieses Selbstheilungsprozesses entdeckte ich meine Liebe zu Porträts. Denn ich erkannte, das es bei einer Porträtzeichnung keineswegs nur darauf ankommt eine detaillierte Zeichnung des Porträtierten anzufertigen, sondern das es viel mehr darum geht dessen Charakter, ja sein ganzes Wesen einzufangen. Somit ist jede meiner Porträtzeichnungen nicht nur eine Charakterstudie der dargestellten Person, sondern auch eine Reise in mein eigenes Inneres.
Heute erfreue ich mich nicht nur an den fertigen Zeichnungen, sondern das zeichnen selbst ist für mich zu einer Kraftquelle geworden. So ziehe ich aus jeder meiner Zeichnungen wieder neue Inspiration.
Lassen Sie mich abschließend, nach dem großartigen Heinz Erhardt, sagen:
Es gibt Künstler, die noch leben, aber trotzdem gut sind. Dann gibt es Künstler, die schon tot, aber um Klassen besser sind. Das sind die Klassiker.
Wenn Sie meinen, ich könnte schon zu meinen Lebzeiten ein Klassiker werden, kontaktieren Sie mich bitte!
Weblayouters, P.Nagel